Ostergeschenke sind meist Frauensache

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Nur knapp jeder zweite Deutsche (48 Prozent) plant, zu Ostern etwas zu verschenken. Im Nachbarland Österreich hingegen sind es fast zwei von drei Befragten (63 Prozent). Das geht aus Studien zum Ostereinkauf der Offerista Group hervor. Das Shopper Marketing Network führte die Befragungen zeitgleich in Deutschland und Österreich durch.

Jeweils ein Drittel will 2021 genauso viel verschenken wie in den Vorjahren (AT: 39 Prozent; D: 34 Prozent). Weniger Osterpräsente plant in Deutschland indes jeder Fünfte (15 Prozent), in Österreich sogar jeder Vierte (24 Prozent).

Süßigkeiten, Ostereier sowie Bücher und Spiele liegen vorn

In Deutschland werden zumeist die eigenen Kinder mit Ostergeschenken bedacht (40 Prozent), gefolgt vom Lebenspartner (24 Prozent). Dabei schlüpfen mehr Frauen in die Rolle des Osterhasen (62 Prozent). Nur 39 Prozent der Männer wollen Präsente machen.

Doch was genau kommt ins Osternest oder wird versteckt? In Deutschland und Österreich liegen Schokolade, Süßigkeiten und Pralinen auf Platz eins. Ostereier folgen auf Rang zwei und Bücher und Spiele auf Platz drei.

42 Prozent der deutschen Befragten planen, Schokolade und Süßigkeiten zu verschenken. Für ein Viertel ist übrigens der Schokoladen-Osterhase ein Muss im Osternest. 29 Prozent überraschen ihre Lieben mit Ostereiern und 16 Prozent mit Büchern und Spielen (Mehrfachnennungen möglich).

Milka und Lindt sind die Platzhirsche 

Die beliebtesten Marken für den Schokoladen-Osterhasen in Deutschland und Österreich sind Milka und Lindt – wenn auch mit unterschiedlichen Gewichtungen. Während in Deutschland die beiden Marken mit 34 Prozent gleichauf liegen, lässt Milka in Österreich mit 50 Prozent den Konkurrenten Lindt (38 Prozent) deutlich hinter sich. Auf Platz drei landet in Deutschland Kinder von Ferrero (19 Prozent). Osterhasen von Discountermarken zu verschenken, planen nur 16 Prozent der deutschen Befragten.

Den Einkauf von Ostersüßigkeiten gewinnen Supermärkte vor Discountern

Ein Silberstreif für den stationären Handel: In beiden Ländern will die Mehrheit der Menschen Osterschokolade in Supermärkten (D: 40 Prozent, AT: 48 Prozent) oder Discountern (D: 32 Prozent, AT: 42 Prozent) einkaufen. Online-Shopping spielt beim Einkauf von Ostersüßigkeiten keine Rolle.