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"Step Up 3D" - ein modernes Tanzmärchen


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Solider Genre-Beitrag
Obwohl das Tanzmärchen kaum mit erzählerischen Überraschungen brillieren kann, ist „Step Up 3D“ weitestgehen unterhaltend und wirkt zu keinem Zeitpunkt langatmig. Das haben die Zuschauer der ausbalancierten Inszenierung von Jon M. Chu zu verdanken, der es versteht, zwei Liebesgeschichten in einen Tanzfilm zu packen, ohne das Tempo zu verlangsamen. Wer hier ein ansprechendes Drama, außergewöhnliche Schauspielkunst oder unvorhersehbare Wendepunkte sucht, ist fehl am Platz. Doch wer sich „Step Up 3D“ ansieht, wird in der Regel keines der genannten Dinge wollen. Was zählt sind Musik, spektakuläre Tanzmoves und dazu hübsche Tänzer. Und diesen Ansprüchen  wird der Film von Anfang bis Ende gerecht.

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Die Darsteller werden zwar keine Orden für ihre schauspielerische Arbeit bekommen, erfüllen aber ihre Pflicht: Sie sind attraktiv, sympathisch und können tanzen. Auch dass sie aus Leidenschaft tanzen, kauft der Zuschauer ihnen jederzeit ab. Für visuelle Unterhaltung ist gesorgt: Die Tänze reichen von Latein über Hip Hop bis zu einer charmanten Hommage an alte Hollywood-Filme aus den 40er und 50er Jahren. Darüber hinaus werden die abwechslungsreichen Tanzchoreographien mit unterschiedlichen Bühnen kombiniert. Mal gibt es Tänze im Sand, dann bewegen sich die Protagonisten in einer großen Pfütze zu mitreißenden Beats und binden das spritzende Wasser spielerisch mit in die Choreographie ein.
 
3D? Nee!
Nahezu jedes Studio bringt derzeit einen 3D-Film in die Kinos und oft fragt sich der Zuschauer hinterher: Warum war der Film jetzt in 3D? Auch bei „Step Up 3D“ kommt diese Frage auf. Einen Mehrwert bietet der Effekt jedenfalls nicht und hätte ebenso gut weggelassen werden können.

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Fazit: Liebhaber moderner Tanzfilme werden mit „Step Up 3D“ sicher ihre Freude haben. Der Wohl-Fühl-Film meidet zwar jeglichen Tiefgang, macht aber gute Laune und reiht sich geschmeidig in die Riege seiner zwei Vorgänger ein.


Mittwoch, 25.08.2010 | mu

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