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"Salt" - Angelina Jolie in Höchstform


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Wer ist eigentlich Salt?
Die Fragen, wer Salt ist, wie sie denkt und welche Ziele sie verfolgt, werden nur zum Teil geklärt. Während die geheimnisvolle Agentin Evelyn Salt den ganzen Film über für Spannung sorgt, ist es allzu schade, dass Regisseur Phillip Noyce auch am Ende nicht alles von ihr aufdeckt.

Rennen, springen, schießen
„Salt“ ist praktisch vollgepumpt mit Actionszenen. Dem Zuschauer wird kaum eine ruhige Minute gelassen. Doch auch wenn die Action überwiegt, Regisseur Noyce findet einen guten Rhythmus zwischen Verfolgungsjagden und ruhigeren Szenen mit emotionalen Dialogen. So verleiht er auch der kühlen und gnadenlosen Agentin etwas Tiefgang und der Zuschauer lernt sie nicht nur von der Agenten-Seite kennen.

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Sehr komplex ist der Spionage-Thriller nicht. Auch wenn viele Wendungen irgendwie vorauszuahnen sind und der ganz große Bruch ausbleibt, spannt der Film den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde auf die Folter. Das liegt vor allem an den vielen Actionszenen, die solides Handwerk vorzeigen. Realismus hat „Salt“ nicht unbedingt gepachtet. Auch wenn der Film nie richtig abhebt, ist es an einigen Stellen schon erstaunlich, wie viel eine CIA-Agentin aushalten kann. Doch sind wir mal ehrlich: Welcher Action-Film kann von sich behaupten, vollkommen realistisch zu sein?

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Fazit: Ein Muss ist „Salt“ nicht. Dafür bricht der Film zu wenig aus seinen Genre-Konventionen aus. Insgesamt ist der Actionfilm aber durchaus sehenswert und sorgt für kurzweilige, aber gute Unterhaltung mit einer starken Angelina Jolie.


Donnerstag, 19.08.2010 | mu

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