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Neu im Kino: "Freche Mädchen"


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Kritik
Nachdem 2008 der erste "Freche Mädchen"-Film, basierend auf der Buchreihe "Freche Mädchen - freche Bücher" zum echten Kassenknaller in den Kinos wurde, legte Regisseurin Ute Wieland gleich noch einmal nach und ließ Maggie Peren ein weiteres Drehbuch rund um die Mädchen-Clique Mila, Hanna und Kati basteln. Und der Film ist den beiden Frauen wirklich gut gelungen.

Vor der idyllischen Kulisse der bayrischen Alpen nimmt so manch ein typischer Teenager-Konflikt seinen Anfang und mit ihrer Lösung machen die Hauptdarsteller in dem Film auch eine persönliche Entwicklung durch. Die Hauptdarstellerinnen Emilia Schüler, Selina Shirin Müller und Henriette Nagel spielen ihre Rollen absolut überzeugend und bringen das Gefühlschaos im Leben eines Teenager sehr glaubhaft rüber.

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Die Rolle des cholerischen Lehrers Rumpelstilzchen und als Gegenpart dazu die Rolle des gutmütigen Herrn Nickel wirken an manchen Stellen ein wenig überzeichnet, insgesamt ist der Film aber spritzig und überzeugend - jedenfalls für seine Zielgruppe: Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren. Ältere Kinogänger kommen aber durchaus auch auf ihre Kosten, denn die Probleme in Sachen erste Liebe haben sich nicht wirklich verändert und auch die Schulatmosphäre weckt Erinnerungen an die eigene Schulkarriere. Insgesamt also ein ziemlich runder Film, wenn die Schlussszene nicht so schnulzig geraten wäre. Aber da "Freche Mädchen 2" insgesamt ein wirklich unterhaltsamer Film ist, lässt sich sich das misslungene Ende gut verkraften.

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Fazit: Für den Unterhaltungsfaktor von "Freche Mädchen 2" gehen beide Daumen hoch, der Tiefgang der Geschichte ist eher mittelmäßig. Trotzdem macht der Film wirklich Spaß und bietet ein sommerlich-leichtes Kinoerlebnis.


Dienstag, 03.08.2010 | ah

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