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Effi Berger - Erfahrungen eines Models

Hatten Sie sich das Modelleben so vorgestellt? Hat sie irgendwer darauf vorbereitet oder war es eher ein Sprung ins kalte Wasser?

Effi Berger:Natürlich ist Anfangs alles neu und jedes Shooting ist anders. Besonders deutlich wird der Sprung ins kalte Wasser beispielsweise bei längeren Auslandsaufenthalten. Dort erhält man zumeist nur einen Apartmentschlüssel, einen Stadtplan und eine Liste mit Terminen und dann heißt es : „Los,los- du bist schon viel zu spät“ Ganz auf sich gestellt ist man jedoch nie, da man stets eine Agentur vor Ort hat, die vieles organisiert.

Was haben Sie während Ihrer Zeit als Model am meisten vermißt?

Effi Berger: Mein Familie und meine Freundinnen, die ich oft monatelang nicht gesehen habe. Und Reisen ohne Terminlisten, Makeup und Highheels im Gepäck. Fotos, auf denen Models unter Palmen entspannt in die Kamera lächeln, mögen zwar nach Urlaub aussehen, dahinter steckt jedoch harte Arbeit. Man sitzt oftmals schon gegen 4 oder 5 Uhr morgens in der Maske und arbeitet den ganzen Tag in der prallen Sonne. Zurück in Deutschland wurde dann oft gefragt: „Wie war dein Urlaub?“

Und was vermissen Sie jetzt am meisten aus der Zeit?

Effi Berger: Das viele Reisen. Mein Miles & More-Vielflieger-Bonus ist seiher rapide geschrumpft( lacht).

Sie arbeiten inzwischen als Journalistin und Autorin. Was sind ihre nächsten Pläne?

 Effi Berger: Derzeit arbeite ich an der Fertigstellung eines Kriminalromans sowie an einem historischen Roman.

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Freitag, 15.01.2010 | ek
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